Verkehr und Energie

Verkehr
Seit Jahren nimmt der Verkehr auf unseren Straßen und Autobahnen ständig zu. Der Straßenbau gerät dabei aus finanziellen, zeitlichen und raumfordernden Gründen immer mehr  ins Hintertreffen. Statt sich auf neue Konzepte und Ideen einzulassen, wird das Bestehende verkehrspolitische Modell fortgeschrieben, d.h. noch mehr Straßen oder deren  Ausbau mit zusätzlichen Spuren. Weitere Parkplätze an den Autobahnen für den zunehmenden LKW-Verkehr. In den Städten Schaffung neuer Parkplätze, bzw. extreme Verteuerung der vorhandenen Parkmöglichkeiten. Zusätzliche Start- und Landebahnen für den zunehmenden Flugverkehr. Nur geringer Ausbau des Personenverkehrs und noch weniger des Güterverkehrs auf der Bahn.
Neue ganzheitliche Konzepte für den Flug- / Bahn- und Straßenverkehr sind nicht in Sicht. Weder von der Politik, noch vom ADAC etc.. Ausnahmen Bund-Naturschutz und pro Bahn.
Es gilt eine Bestandsaufnahme nach Notwendigkeit und Entzerrung des Verkehrs in allen Bereichen zu machen. Dabei wird man schnell feststellen, dass man mit der bisherigen Verkehrsplanung in vielen Bereichen an Grenzen stößt, oder sogar schon Grenzen überschritten hat, die in der Bevölkerung immer mehr Proteste hervorrufen, und sich in vielen Regionen als gesundheitsschädlich erwiesen haben. Dazu gehört vor allem die Lärm- und Feinstaubbelastung.
Ein weiterer Aspekt ist die immense Verschleuderung von Ressourcen an Erdöl, jetzt auch teilweise an Nahrungsmitteln zur Kraftstoffproduktion.
Die Lösungen der Verkehrsprobleme liegen auf der Hand, wenn man sich ernsthaft um eine zukunftsnahe Lösung bemüht.
Fangen wir mit dem Straßenverkehr an.
Es muss einfach flächendeckend darüber nachgedacht werden wie man den Straßenverkehr der Zukunft gestalten will. Elektrofahrzeuge bieten derzeit höchstens eine Alternative für den Stadtbereich, verringern aber die Anzahl der Autos nicht. Im Gegenteil werden u. U. Viele zusätzlich eine Elektrosfahrzeug für den Stadtverkehr anschaffen, sofern es finanziell machbar ist. Bei der derzeitigen Preisgestaltung für diese Fahrzeuge mit ihren extrem geringen Reichweiten ein Zukunftsprojekt, dass sich auf Jahre hinaus kaum rechnen wird.
In den Städten muss der Verkehr einfach reduziert werden. Was hier tagtäglich in Staus an Umweltbelastung entsteht, ist auf Dauer den Bewohnern an Straßen, und das sind in Städten sehr, sehr viele Menschen, nicht mehr zuzumuten, außer wir nehmen es billigend in Kauf das dadurch weiter immer mehr Menschen, was medizinisch längst bewiesen ist, durch diese Verkehrsbelatung krank werden. Wir verlagern das Problem zusätzlich in den Gesundheitsbereich und erhöhen damit den Kostenaufwand im Gesundheitswesen ganz beträchtlich.
Folgende Lösungen bieten sich an:
Der Verkehr in den Städten wird dadurch reduziert, dass für die Stadt eine Maut verlangt wird. Jeder, der in die Stadt will zahlt dafür einen täglichen oder bei berufsbedingten Fahrten einen monatlichen Beitrag. Damit werden sich viele bereits überlegen, ob sie wirklich alleine im Auto sitzend in die Stadt fahren müssen. Damit diese Maßnahmen auch angenommen werden und Sinn machen, muß das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln angepasst werden. Dabei genügt es nicht das bisherige Angebot an U-/S-/Straßenbahnen, Busen und Taxis zu erweitern, sondern es muss auch preislich attraktiv bleiben oder werden.
Denkbar wäre es z. B. an den Haupteinfallsstraßen in die Stadt große Parkhäuser zu bauen, die modernen Kriterien enstprechen, schnell erreichbar und kostengünstig sind.
Diese Parkhäsuer sind an die öffentlichen Verkehsmittel  kapazitiv ausreichend angeschlossen, sodass  man von dort schnell und preiswert in die Stadt kommt. Das bisherige Angebot an Verkehsmitteln ist dafür absolut unzureichend, und muss daher erweitert werden.
Taxis sollten permanent von dort in die Stadt fahren, und in der Stadt an jeder beliebigen Stelle Fahrgäste aufnehmen dürfen. Durch den geringeren Stadtverkehr werden Sie auch schneller an Ihr Ziel kommen, eine höheres Fahrgastaufkommen erzielen und damit bei niedrigeren Preisen wirtschaftlich sogar besser gestellt sein.
Zusätzlich müssten Großraumtaxen eingesetzt werden, die pemanent bestimmte Routen abfahren. Jeder Fahrgast kann damit dann problemlos bis vor die Haustür bei günstigen Fahrpreisen befördert werden. Ein System, dass in vielen Ländern der Welt, wo der Individualverkehr noch gering vorhanden ist, sehr bewährt hat.
An den Parkhäusen sollten Stationen sein, an denen man problemlos ein Elektrofahrzeug für die Stadt mit seiner Kreditkarte leihen kann. Es kann überall in der Stadt für einen neuen Kunden stehen gelassen werden. Für dies Fahrzeuge entfällt die Stadtmaut.
Weiter gibt es Verleihstationen für Elektrofahräder, die stundenweise oder für den ganzen Tag gemietet werden können. Dabei sollten auch Fahrräder mit Wetterschutz sein.
In den Städten das Carsharing– System weiter ausgebaut werden, evtl. mit steuerlichen Anreizen unterstützt werden.
Diese Maßnahmen alleine würden den Stadtverkehr mit all seinen negativen Auswirkungen  schon deutlich reduzieren.
Eine weitere Möglichkeit, die bisher anscheinend noch gar nicht, oder vielleicht nur in Ansätzen diskutiert wurde liegt geradezu auf der Hand.
Große Unternhemen sollten einen großen Teil Ihrer Büro- aber auch Fertigungsplätze ins Umland verlegen. Tagtäglich pendeln tausende von Menschen aus dem Umland in die Städte, um dort dann den ganzen Tag  im Büro am Schreibtisch zu verbringen. Sie nehmen dafür teilweise lange Anfahrtsstrecken in Kauf, die viel Zeit, Benzin und Stress mit oft beachtlichem Unfallrisiko beeinhalten. Der Zeitaufwand liegt je nach Verkehrslage schnell bei  zwei, drei oder noch mehr Stunden. Die Straßenbelastung kommt schnell an die Kapazitätsgrenze, wie die Staus am Morgen und abends eindrucksvoll belegen. Der große und unnütze Energieverbrauch, der mit Kosten und Umweltbelastung verbunden ist, würde sich damit drastisch zu reduzieren.
Der Vorteil für die Unternehmen wäre die preiswerte Verlagerung in den Wohnbereich von vielen seiner Mitarbeiter. Das würde dazu beitragen die Landflucht zu verringern, den Städten und Gemeinden wieder mehr Leben und Einnahmen bringen.
Das Steueraufkommen für die Gemeinden würde steigen, und Sie damit vom „Tropf“ des Bundes immer mehr abkoppeln.
Freizeiteinrichtungen wären auf einmal wieder finanzierbar.
Die Städte könnten schon jetzt leerstehenden Büroraum in Wohnraum umwidmen, und damit den preislichen Druck auf Mieten und Lebensunterhaltskosten verringern.
Der Straßenbau könnte sich mehr auf den Erhalt des bisherigen Straßennetzes konzentieren.
Auf neue Straßen mit ihrem großen Flächenverbrauch und damit verbundenen Belastungen für Umwelt und Natur kann verzichtet werden.
Das Geld kann für den Ausbau von Unfallschwerpunkten und Umgehungsstraßen für stark belastete Gemeinden verwendet werden.
Vorrang sollte auch der Ausbau von lärmdämmenden Maßnahmen für Bewohner an stark befahrenen Straßen und Bahnlinien haben.
Die Arbeitnehmer gewinnen Freizeit, die sie der Familie widmen können.
Schulen auf dem Land müssen nicht reduziert werden, sondern könnten ihr Angebot sogar noch verbessern.
Der Einzelhandel und das Gwewerbe auf dem Land profitiert davon, und schafft seinerseits neue Arbeitsplätze.
Die Straßen werden entlastet, das Risiko zu verunfallen sinkt beträchtlich.
Viele Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz zu Fuß oder per Fahrrad erreichen können.
Die Energiekosten für fallen deutlich.
Die Arbeitnehmer können ihre Autos aufgrund der geringeren Kilometerleistung länger fahren und entlasten damit ebenfalls die Umwelt, da jedes neue Auto bei der Herstellung extrem Ressourcen und Energie verbaucht.
Ein Grundvoraussetzung zum Gelingen eines solchen Konzept ist der flächendeckende Ausbau des Internets mit Glasfaserkabel. Es darf keinen Ort in Deutschland mehr geben, der nicht an ein leistungsfähiges Kabelnetz angeschlossen ist.
Unternehmen können den Zusammenhalt Ihrer Mitarbeiter damit fördern, das man sich abteilungsmäßig einmal im Monat in der Zentrale oder im Außenbereich trifft.  Sicher wären viele Mitarbeiter in dieser für sie vorteilhaften Situation auch bereit einen Teil der eingesparten Zeit für den ehemaligen Fahrtaufwand dafür zu investieren.
Sicher wird es von der Autoindustrie, die mit geringerem Autoverkauf rechnen muss, und Tankstellen, dem Straßenbau etc. Prosteste gegen so ein Konzept geben. Nur wenn wir in Zukunft entlastete Großstädte, gesunde Städte und Gemeinden auf dem Land haben wollen, dürfen solche Überlegungen keine Rolle spielen. Gerade große Unternehmen sollten mit ihrem Know how dazu beitragen solche Veränderungen zu unterstützen, um dann auf anderen Feldern Leistungen abieten die sich wirtschaftlich für sie rechnen
Autobahnen
Die Autobahnen erleben seit Jahren ein extrem zunehmendes Verkehrsaufkommen im Güterverkehr. Es werden aus allen Himmelsrichtungen und Ländern immer mehr LKW um den ausufernden Warenverkehr zu bewältigen. Auch hier ist der Straßenbau gnadenlos im Hintertreffen, wenn sich die derzeitigen Prognosen einer Verdopplung oder noch mehr des Güteraufkommens erfüllen.
Mit dem Ausbau der Autobahnen und weiterer Parkplätze für LKW wird man diesem Phänomen nicht Paroli bieten können. Hier müssen ganz andere Konzepte zum Tragen kommen.
Grundsätzlich muss in Frage gestellt werden, ob dieser freie Warenverkehr überhaupt sinnvoll und notwendig ist. Es wird eine Vielzahl von Produkten quer durch die Bundesrepublik und andere Länder gefahren, die es im regionlaen Bereich in ausreichender Menge und Qualität gibt.
Ein Beispiel für Viele: Warum müssen wir Wasser aus Italien, Frankreich und anderen Ländern importieren, wenn wir qualitätsmässig vergleichbare Quellen in vielen Ort Deutschlands haben. Warum müssen wir unser Wasser in Länder exportieren die keinesfalls Mangel an qualititiv hochertigem Wasser haben. Da kann man aucvh viele, viele Güter aus den verschiedensten Lebensbereichen übertragen.
Ein besondes leidvolles Kapitel im wahrsten Sinne des Wortes sind die vielen unnützen Transporte von Tieren mit einem unverantwortlichen Leidensdruck für diese Kreaturen. Unverständlich ist, dass diese Transporte dazu in verschiedenster Art und Weise subventioniert werden. Somit wird aus diesen Transporten zusätzlich Profit geschlagen, alles unter dem Aspekt der Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf das Leiden der Tiere. Tiertransporte über 50 km sollten grundsätzlich verbodten werden. Tieren sollten stallnah geschlachtet werden. Damit würde es auch wieder eine Vielzahl an kleineren Schlachthöfen oder Metzgern geben, die das Leiden der Tiere auf ein Minimum reduzieren Ein weiterer Vorteil wäre es auch, wenn die regionale Tierhaltung mit dem Verzicht auf Massentierhaltung damit neue Bedeutung bekäme.
Allleine die Verkehrsentlastung durch diese unnützen Tiertransporte würde sich auf Umwelt und Energieverbrauch posisitv auswirken.
Grundsätzlich sollten Waren, die nachweislich regional in ausreichender Menge und Qualität vorhanden sind, bei der Beförderung über weite Strecken mit einem Wegezoll belastet werden. Damit wird kein grundsätzlcihes Beförderungsverbot erlassen, der freie Warenverkehr wird nicht eingeschränkt, er wird nur gemessen an den Kosten die ein LKW an Straßenschäden nachweislich in wesentlich größerem Maße als der PKW-Verkehr verursacht, kostengerecht belastet.
Dieser Wegzoll muss dann aber ausschliesslich für den Straßenbau verwendet. Mit dieser Einnahme kann der Staat wiederum darauf verzichten die Bürger steuerlich zum Ausbau der Straßen immer höher zu belasten.
Dieser Wegezoll könnte z. B. vermieden oder deutlich reduziert werden, wenn diese Waren auf der Bahn transportiert werden. Leider wird seit Jahrzehnten der Ausbau der Bahn nicht entsprechend vorangetrieben. Aus verschiedenen Gründen ist das unverständlich.
Die Bahn ist wesentlich energieeffizienter als der LKW-Verkehr. Eine Elektro-Lokomotive kann locker ca, 60 LKW-Ladungen in Form von Containern befördern. Der Platzbedarf ist dabei sehr gering, ca. 1 Kilometer.
60 LKW a 20 Meter Länge, bei einem Sicherheitsabstand von 50 Metern belegen die  Autobahn auf einer Länge von ca. 4 Kilometern.
Dazu kommt noch der wesentlich höhere Flächenverbrauch für die Straße.
Die Baukosten für die Straße liegen gegenüber der Schiene um ein Vielfaches höher. Ebenso sind die Unterhaltskosten für die Straße wesentlich höher.
Die Bahn kann Tag und Nacht und täglich inkl. Wochenende fahren. Sie hat damit den Vorteil den Straßenverkehr gewaltig zu reduzieren.
Grundsätzlich sollte in Zukunft der komplette Güterverkehr mit einer Distanz von mehr als 500 bis 1.000 Kilometern auf die Bahn verlegt werden.
Schon heute haben wir immer mehr LKW-Unfälle, die immense Schäden verursachen. Aufgrund der Schwere dieser Unfälle mit Auswirkungen über mehrere Fahrbahnen müssen Autobahnen oft stundenlang gesperrt werden. Das führt zu ellenlangen Staus, die im Wesentlichen den zahlenmäßig höheren PKW-Verkehr betreffen. Umleitungsstrecken werden über Gebühr belastet. Für die Anwohner eine nicht hinnehmbare zuätzliche Belastung. Teilweise können in manchen Gemeinden die Bewohner in solchen Fällen kaum noch die Straße überqueren.
Außerdem sollte auf den Autobahnen ein Geschwindigkeitslimit von                 150 – 160 km/h eingeführt werden.

Welche Vorteile ergeben sich:
Die Umweltbelastung wird  stark reduziert.
Es kommt zu eine extremen Ersparnis an Energiekosten und Ressourcenverbrauch.
Es wird die umweltfreundliche Energie Strom genutzt, besonders dann wird es für die Umwelt noch interessanter,  wenn immer mehr natürliche Stromressourcen genutzt werden.
Die vorhandenen Straßen halten länger.
Neue Straßen müssen nur noch in Ausnahmefällen gebaut werden.
Die Unfallgefahr durch LKW sinkt sehr stark.
Städte und Gemeinden in Autobahnnähe, die an Umleitungsstrecken liegen werden verkehrsmässig stark entlastet.
Dadurch sinkt die Unfallgefahr auf diesen Umleitungsstrecken.
Die Lärm- und Feinstaubbelstung reduziert sich.
Die Straßenschäden und damit verbundenen Renovierungskosten in Städten und Gemeinden nehmen ab.
Vorraussetzungen für diese positiven Veränderungen:
Der Ausbau des Eisenbahnnetzes erhält absoluten Vorrang vor der Straße.
Die bisherigen Strecken, mit Ausnahme der Schnellstrecken, werden immer mehr für den Güterverkehr genutzt. Dem Güterverkehr genügen geringere Geschwindigkeiten, sodass auch kurvenreiche Strecken kein Problem sind.
Im gleichen Maße müssen dringlich neue Strecken für den Personenverkehr geschaffen werden, der dann ungehindert vom Güterverkehr mit höheren Geschwicndigkeiten fahren kann.
Eine Grundvoraussetzung für den Bahnausbau sind umfassende Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden durch Lärm. Lärm macht krank – schon lange wissenschaftlich bewiesen.
Deutschland ist im Vergleich zu vielen anderen Länden in Europa kein Vorbild beim Lärmschutz – ganz im Gegenteil, es fehlt an vielen Bahnlinien am nötigen Engagement der Politik.
Wo Lärmschutz nicht ausreichen ist, wie z. B.  im engen Rheintal, das beidseitig stark befahren ist, helfen nur neue Umleitungsstrecken.  Ausgereifte Pläne gibt es schon seit über zwanzig Jahren.
Das Schienennetz sollte auf jeden Fall, wie auch das Straßennetz in der Obrigkeit des Staates bleiben.
Es kann aber genauso von staatlichen wie privaten Gesellschaften genutzt werden.
Auch für den PKW-Verkehr sollte es attraktive Angebote geben.
Leichte Verlademöglichkeiten z. B. von kleinen Elektroautos sollten in neuen Wagonkonzepten möglich sein. Damit wäre es möglilch z. B. in München in einem außenliegenden Bahnhof mit seinem kleinen Fahrzeug in den Zug zu fahren. Das hätte den Vorteil für Menschen mit viel Gepäck, das sie alles im Auto haben, nicht umpacken müssen, und ihr Auto sofort am Zielort haben.
Alternative dazu:
Die Bahn verbessert ihr Angebot für Reisende mit viel Gepäck. Heute ist es fast unmöglich mit mehr als zwei Gepäckstücken seinen Zug zu erreichen. Erstens liegen die Bahsteige oft sehr hoch, sind nur über Treppen erreichbar. Man kann nicht einfach Gepäckstücke stehen lassen, um sie später zu holen. Diebstahl ist garantiert. Mit dem Trollie kann man diese Treppen nicht überwinden.
Dazu kommen die mangelnden Staumöglichkeiten in den Zügen. Es ist im ICE oft kein Durchkommen mehr, da alle Gänge verstellt sind.
Früher gab es mal die gute Einrichtung der Gepäckwagen. Man gab am Bahnhof, teilweise direkt am Zug sein Gepäck ab, und bekam es am Zielbahnhof wieder ausgehändigt.
Gepäckwagen sollten im Mittelbereich des Zuges sein, sodass keine langen Wege mit unnötiger Zeitverschwendung entstehen.
Wenn man Gepäck zum Aufgeben hat, müsste duchaus möglich sein, das bis
30 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof aufzugeben.
Dieser Service würde nebenbei auch Arbeitsplätze schaffen.
Zur Lösung der vorangestellten Aufgaben wird es sicher findige Ingenieure
geben, die diese Aufgaben gerne lösen.

Welche Widerstände sind zu erwarten?
Die Autoindustrie mit allen Zuliefern wird dagegen Sturm laufen, und mit dem Verlust von Arbeitsplätzen drohen. Eine Drohung, vor der fast alle Politiker einknicken.
Der Autoabsatz ist in den letzten Jahren in Europa permanent zurückgegangen.  Ein Ereignis das vorauszusehen war. Mit einer ständigen Überpoduktion an Fahrzeugen haben die Unternehmen das Überangebot angeheizt, und konnten teilweise nur noch mit extrem hohen Rabatten die Käufer zum Neukauf locken. Das alles war aufgrund des sich seit Jahren abzeichnenden Sättigungsgrades des Automarkts abzusehen. Leider wurde nicht rechtzeitig darauf reagiert, sodass weltweit einige Autohersteller   (z. B. GM) fast Konkurs gegangen wären, wenn der Staat, sprich Steuerzahler nicht geholfen hätte. Diese Kurzsichtigkeit der Manager in ihrem Wachstumsdenken musste teuer bezahlt werden
Bei den vorgeschlagenen struktuellen  Veränderungen sind die daraus resultierenden Konsequenzen über einen langen Zeitkorridor verteilt.  Die Unternehmen  haben damit ausreichend Zeit sich auf diese Verhältnisse einzustellen. Mit neuen Ideen und Konzepten können sie dazu beitragen diese Veränderungen positiv zu gestalten. Mit einem angepassten Angebot auf dem Bahnsektor und in anderen Bereichen, z. B. neuen Verkehrskonzepten  liegen viele gute Chancen für  erfolgreiche Unternehmensentwicklungen.
Luftverkehr
Der Flugverkehr hat in Deutschland eine Dimension angenommen, die angeblich nur mit dem Bau neuer Start- und Landebahnen zu lösen ist.
Diesen Forderungen kann energisch widersprochen werden.
Grundstätzlilch sollte die Notwendigkeit eines innerdeutschen Flugverkehrs bis auf Ausnahmen in Frage gestellt werden.
Bei den kurzen Entfernungen in Deutschland gibt es die Bahn als alternatives Verkehsmittel, das im selben Zeitkorridor die Fluggäste in alle Städte Deutschlands befördern kann.
Nehmen wir dazu die Strecke München – Hamburg. Flugzeit etwas über eine Stunde.
Anfahrt zum Flughafen von München mindestens  45 Minuten. Check-In mit Sicherheitskontrolle mind. 30 – 45 Minuten. Check-Out am Flughafen mit Gepäckabholung mind. 30 Minuten. Fahrt vom Flughafen nach Hamburg-Stadtmitte ca. 30 Minuten bis eine Stunde. Zeitbedarf insgesamt ca. 3 – 4 Stunden.
Im Vergleich ein durchgehender ICE auf einer störungsfreien Schnellstrecke kann mit einer Geschwindigkeit von ca. 300 km/h innerhalb von 3 Stunden die Strecke bewältigen. Ein- und Aussteigezeiten sind kurz. Die Sitzplätze sind großzügiger. Der Aufwand für An- und Abfahrt zum Flughafen entfällt. Sicherheitskontrollen entfallen. Diese gewonnene Zeit kann im Zug zum Entspannen, Arbeiten oder Schlafen genutzt werden. Verpflegung im Zug ist auch kein Problem.
Der TGV in Frankreich fährt mit noch wesentlich höherer Geschwindigkeit auf speziellen Trassen. Mit deTGV wären die Fahrtzeiten noch kürzer. Man könnte auf der Strecke damit sogar noch zwei Stopps in Hannover und Nürnberg einlegen, und wäre genauso schnell wie das Flugzeug.
Unter den Vorraussetzungen von Schnellstrecken der Bahn zu allen wichtigen Städten der Bundesrepublik ergibt sich kaum ein Vorteil für den Flugverkehr.
Die Bahn hat zudem den Vorteil, dass sie wesentlich mehr Menschen befördern kann.
Der Energiebedarf, gerade bei  den kurzen Inlandsflügen ist aufgrund des hohen Kerosinverbrauchs beim Starten und Landen besonders hoch. Die Bahn ist auch hier wesentlich umweltfreundlicher.
Unverständlich ist bis heute, dass Kerosin nicht besteuert wird. Der Staat lässt sonst keine Gelegenheit  aus Steuern zu erheben. Das ist eine unverständliche Beanchteiligung aller anderen Verkehrssysteme.
Wenn man endlich von der Politik der Bahn den ihr aus Umwelt- und Energierelavanten Gründen zustehenden Vorteil vor fast allen anderen Verkehrsmitteln zu stehen würde, könnten wir weltweit ein Beispiel für moderne und effiziente Verkehrspolitik sein.
Die Flughäfen müssten alle ICE-Anschluss haben, damit Reisende zügig vom Flughafen zu ihren Zielorten kommen.
Vorteile aus dieser Konzeption:
Kein weiterer Ausbau der Flughäfen nötig.
Kein unnötiger Flächenverbrauch.
Wesentliche Reduzierung der Lärm- und Schadtoffbelastung der Anwohner.
Wertsteigerung der Häuser im Anflugsbereich.
Zielbahnhöfe in Stadtmitte.

Zu erwartender Widerstand:
Abbau von Arbeitsplätzen am Flughafen.
Starke Umsatzrückgänge bei den Fluggesellschaften.
Zuviel nicht mehr benötigte Flugzeuge.
Was kann dem entgegnet werden:
Diese Umstellung hat einen langen Zeitkorridor, in dem sich jeder auf die neuen Gegebenheiten einstellen kann.
Arbeitsplätze die an einer Stelle wegfallen, werden woanders neu entstehen.
Im Rahmen einer neuen gesamten Verkehrsplanung können die bisher getrennt agierenden Unternehmen Kooperationen bilden, die immer wieder neue Ideen und Visionen hervorbringen werden.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es mit klaren Vorstellungen und guten Konzepten gelingt auch Menschen zu überzeugen, die lieber beim Althergebrachten bleiben wollen, selbst dann noch, wenn sie erkennen das Veränderungen dringend notwendig sind.
Zitat:. Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt. (Dante Alighieri)
Unsere Kinder werden unsere Weitsichtigkeit, diese notwendige Veränderung rechtzeitig anzugehen, zu schätzen wissen. Sie dürfen dann stolz auf Ihre Eltern und die Unternehmen sein, die das rechtzeitig zuwege gebracht haben.

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Die Gesellschaft in den westlichen Ländern steht vor einer kompletten Umstrukturierung, die uns in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht riesige Herausforderungen bescheren wird: Die Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme im Kontext der Globalisierung. Nur eine komplette Umorientierung auf menschliche Ressourcen kann uns machbare Perspektiven liefern. Die Talente und Motivation jedes Einzelnen spielen hierbei eine Schlüsselrolle. Durch die Überalterung der Gesellschaft d.h. die drastische Zunahme der Bevölkerungsgruppe 60+ bei gleichzeitiger Abnahme der Kinderzahl und damit produktiven Bevölkerungsschicht, können schon in kurzer Zeit de facto nicht mehr die Sozialleistungen und Renten aus den eigenen Ressourcen bezahlt werden. Weiterlesen

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